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Schönes Leben für alle…

Ein Konzept für einen Systemwechsel in Deutschland (Kurzfassung) und hier geht es zur langen Fassung...

Von Mareke Müller

1. Die Anforderungen an den Wechsel:

1.1.

    Befriedigung des Gerechtigkeitsempfindens der deutschen Bundesbürger/Bundesbürgerinnen.

1.2.

    Flexibilität, um kurzfristig den Staatshaushalt schrumpfen zu lassen, und dies ohne Einbußen in den für die Zukunft entscheidenden Bereichen

    und ohne Schäden des gesellschaftlichen Konsenses.

1.3.

    Eine Übereinkunft mit den bestehenden Besitzverhältnissen als Ausgangspunkt.

1.4.

    Abbau von nicht wertschöpfenden Behörden durch Vereinfachung der bürokratischen Vorgänge

      - Umschulung der Verwaltungsfachkräfte für die Bereiche Bildung und Soziales.

Staatshaushalt

 

 

Steuereinnahmen:

Einnahmen innerhalb eines Korridors von

30 bis 50%  des Einzel- sowie des Volkseinkommens mit monatlicher Festlegung

 

 

 

Grundeinkommen für Bundesbürger/

Bundesbürgerinnen

im Korridor: von

monatlich 600 bis 800 €

 

Alle Sozial- und

Bildungsleistungen

 

Staatliche Ausgaben,

auch Lenkungsförderungen

 

        Grafik: Vereinfachte Darstellung der Mittelverteilung im Staatshaushalt.

 

2. Die Bestandteile des Konzepts

2.1.

    Das Grundeinkommen/Bürgergeld für jeden deutschen Bundesbürger/Bundesbürgerinnen:

      a)

      in einem flexiblen, monatlich angepassten Korridor von ca. 600 bis 800 Euro Höhe, nachrangig veränderlich zur Steueranpassung,

      b)

      mit einer Zulage in Höhe von 400 Euro monatlich im Alter sowie für Berufsunfähige und Menschen mit Handikap, zusätzlich zur

      medizinischen Versorgung.

      c)

      Damit verbunden ausreichend Pflegeeinrichtungen, die sich an den finanziellen Möglichkeiten von Grundeinkommen plus Alterszulage messen.

2.2.

    Die Steuerzahlungen zu einem monatlich angepassten Steuersatz in einem Korridor von 30 bis 50% auf jeden Euro Einkommen aus

    Arbeit und Kapital egal in welcher Höhe;

      a)

      die monatliche Anpassung erfolgt entsprechend des tatsächlichen Finanzbedarfs im Staatshaushalt.

      b)

    Es gibt nur eine Steuerart, die auf Einnahmen jeder Art.

      c)

      Streichung aller anderen Steuern, auch der Mehrwertsteuer und der Gewerbesteuer, nur Steuern mit Lenkungsfunktion bleiben erhalten.

      d)

      Alle Wirtschaftssubventionen, abgesehen von solchen mit zukunftsweisenden Lenkungsfunktionen, werden gestrichen.

      e)

      Die Versteuerung von Firmen-, Zinsgewinnen und andere Einkommen  aus Kapitalvermögen erfolgt zum jeweils gültigen Satz;

      für die Berechnung müssen z.B. Veräußerungsgewinne und Dividenden kumuliert werden.

 2.3.

    Ein  Mindestlohn, der aufgrund fehlender Sozialanteile, bei ca. fünf Euro liegt.

      Die neue Lohnstruktur gepaart mit deutschem Know-how, Infrastruktur usw. macht den Wirtschaftsstandort Deutschland international interessant.

2.4.

    Die Einrichtung eines Staatsschuldentilgungskontos mit Einsichtmöglichkeit für jede/n.

      Dieses soll jedem/jeder die Möglichkeit geben mit einer direkten Zahlung auf ein vom Bundeshaushalt getrenntes Konto, unmittelbar Staatsschulden zu tilgen.

      Dies ist sinnvoll, da die Sicherheitsleistung im Rahmen der Währungsstabilität sowieso auf dem deutschen Grund-, Produktions- und Geldvermögen lastet.

      Mit Einzahlungen auf diesem Konto befreit sich das Vermögen/die Vermögenden selbst von jeder Form der Abwertung und wirkt/wirken nicht nur der Inflation

      entgegen sondern wertet/werten die Währung aktiv auf. Durch die im Anschluss steigende Binnennachfrage werden die Kosten der Schuldentilgung in

      kürzester Zeit wieder zurückfließen.

2.5.

    Einheitliche Versteuerung von Erbschaften und Schenkungen außerhalb der Freibeträge immer mit 25 %

      a)

      Die bestehenden Freibeträge bleiben erhalten.

      b)

      Erbschaften, die der Staat erhält werden auf das Schuldentilgungskonto eingezahlt.

2.6.

    Verschlankte Staatsbürokratie

      a)

      Weniger Etats und Steuern verringern die Verschwendung von Ressourcen.

      b)

      Die Vergabe der Geldmittel für Staatsausgaben auf die Ressorts erfolgt direkt in Verbindung mit und nach Prüfung der einzelnen Projekte.

      c)

      Keine unnötigen Renommee-Projekte!

2.7.

    Einrichtung eines zentralen Bürgerbüros für die Vermittlung von z.B. Pflegeeinrichtungen, Arbeitsstellen, entgeltlichen und ehrenamtlichen, für allgemeine

    Dienste am Bürger, Bildungs-, Freizeit- und Unterbringungsangebote für Kinder und Jugendliche usw..

      Außerdem werden die vorhandenen Infrastrukturen der einzelnen Gemeinden wieder belebt und gepflegt.

2.8.

Die Einrichtung einer Ausländerbehörde mit folgenden Aufgaben:

      a)

      Versorgung der Neuankömmlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln (Selbstkocher) und Bildung und

      b)

      als wichtigster Auftrag der Ausländerbehörde: Schutz der sich in Deutschland aufhaltenden Ausländer vor Ausbeutung und Gewalt jeder Art .

      Der Aufenthalt hierzulande sollte in sich niemals illegal sein.


2.9.

Neuerungen für Familie und Bildung

      a)

      Die Kindergartenpflicht wird eingeführt und alle Kinder ab dem Alter von sechs Jahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind schulpflichtig.

      b)

      Durch das Grundeinkommen/Bürgergeld ist die Teilnahme für jedes Kind finanziert.

      c)

      Im Anschluss an die Grundschule gewährleistet eine Schule mit drei unterschiedlichen Ausbildungsschwerpunkten, die den Schülern eine bedarfs- und

      interessengeleitetes Wechseln ermöglicht, eine berufs- und lebensvorbereitende Ausbildung.

      d)

      Erweiterung aller Schulen zu verbindlichen Ganztagsschulen.

      e)

      Sport und weitere Hobbys finden überwiegend in der Schule statt.

      f)

      Alle Kinder erhalten in den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen regelmäßige Mahlzeiten.

      g)

      Schulkleidung trennt nicht mehr arm und reich.

      h)

      Jeder Schüler erhält eine persönliche Chipkarte. Diese Karte erfüllt Funktionen wie z.B. Kontrolle des Leistungsstandes, Geldverkehr in der Schule usw..

      i)

      Lehrinhalte werden fächerübergreifend und themenbezogen in zeitlichem Zusammenhang gelehrt.

      j)

      Zentrale Prüfungen vermitteln den Schülern ihren Wissenstand.

      k)

      Allgemeines Bildungsziel:

        Jeder Schüler soll vor allen Dingen in Grundrechenarten wie Prozentrechnen, Bruchrechnen und Dreisatz, die deutschen Sprache und eine

        Fremdsprache beherrschen.

      l)

      Selbstverständlich gibt es weiterhin die Möglichkeit eine Ausbildung bereits im Alter von 15 Jahren zu beginnen. Diese Möglichkeit muss bestehen bleiben, da

      viele Familienbetriebe ihren Nachwuchs aktiv brauchen.

 

2.9.1.

    Das erste Studium (vor dem Rentenalter!) wird vom Staat getragen.

      Auch ein Studienwechsel bis spätestens nach der Abschlussprüfung des Grund-/Bachelorstudiums ist jedem in diesem Rahmen möglich.

3.

    Die föderalistische Umverteilung

Durch-
schnittlicher Bundesland-
Haushalt pro
Einwohner

 

 

Bundesland 1











Bundesland 1

 Neuer Bundeshaushalt pro 
 Einwohner aus
 Einkommensteuer g
 gekoppelt an reale
 aktuelle Steuereinnahmen
 des jeweiligen
 Bundeslandes in Rang zu
 den anderen
 Bundesländern mit
 jährlicher Steigerung
 entsprechend der
 Inflationsrate oder
 ähnlichem.

 

Bundesland 2

Bundesland 2

Bundesland 3

Bundesland 3

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Bundesland 16

Bundesland 16

3.1.

    Im Zuge der Neuregelung des Schulsystems ist es sinnvoll diese erhöhten Ausgaben aus der Verantwortung der einzelnen Bundesländer zu nehmen

    und zentral zu gestalten.

3.2.

    Die Arbeitsvermittlung verbleibt in Länderhand. Nur so kann Arbeit vor Ort zeitnah vermittelt werden.

4.1.

    Deutschland und sein Stand zum Rest der Welt

    Abschließend ist festzustellen, dass wir, auf Grund unseres enormen Exportes, sehr erfolgreiche Wirtschaftsimperialisten sind. Diese Einsicht sollte genügen um unser

    Handelsverhalten und unsere Bemühungen in der Entwicklungshilfe neu auszurichten. Wenn wir uns entschließen für die Waren aus Schwellen- und Entwicklungsländern

    nicht den für uns bestmöglichen Preis zu bezahlen, sondern den korrekten höchstmöglichen, so werden viele dieser derzeit verarmten Länder

    aus eigener Kraft ihre Probleme lösen können.

4.2.

    Eine Einmischung jeder Art in die gesellschaftlichen Gepflogenheiten anderer Länder ist nicht förderlich, da daraus resultierende Veränderungen nicht aus der jeweiligen

    Gesellschaft heraus entsprungen sind. Es handelt sich um einen Ausdruck von Macht und gibt den anderen das Gefühl zu geben unterlegen oder gar ohnmächtig zu sein.

     

    Der Grüne BundestagDer Rote BundestagDer Schwarze BundestagDer Blau-Gelbe Bundestag 

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