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Schönes Leben für alle…
Konzept für einen Systemwechsel in Deutschland 1. Einleitung Grundlagen und Willensbezeugungen Deutschland steht für Demokratie, soziale Marktwirtschaft, das Grundgesetz
und die Verfassung. Hieraus ergeben sich die Richtlinien unseres Zusammenlebens und gemeinschaftlichen Handelns, das Ergebnis einer sich über Jahrhunderte entwickelnden Kultur. Dabei kamen viele Einflüsse von außen und
viele der heutigen Grundlagen wurden unter großen Opfern erkämpft. Auch heute verändert sich die Gesellschaft und aus diesen Änderungen resultieren neue Regeln.
Unser jetziges System hat sich in der derzeitigen Form nicht mehr die Lebenszufriedenheit aller in Deutschland lebenden Menschen als oberstes Ziel gesetzt.
Eine tiefgreifende Veränderung ist also nötig, um das System wieder in Einklang mit unserer Gesellschaft zu bringen.
Das gesellschaftliche Miteinander muss sich wieder auf die Grundwerte der ursprünglichen gemeinschaftlichen Lebensvorstellungen besinnen. Das Leben in Deutschland ist insbesondere lebenswert auf
Grund der Sicherheit in unserem Land, dem Klima sowie der Arbeitskraft und Arbeitsfreude seiner Bewohner/Bewohnerinnen. Und wir sind nicht allein auf der Welt, wir profitieren in hohem Maße von der Öffnung
der Märkte und sollten uns von daher den Märkten und in übergreifendem Sinne den Menschen dieser Welt öffnen. Selbstverständlich mit Regeln, die unseren gesetzlichen Grundlagen entsprechen. Derzeit gibt es
in Deutschland eine große Unzufriedenheit. Diejenigen, die nichts oder wenig haben, sehen keine Chancen an die Mittel zum gesellschaftlichen Aufstieg heranzukommen. Diejenigen in der Mitte haben Sorge, insbesondere für
ihre Kinder, den Anschluss an die sich wandelnde Gesellschaft zu verlieren. Diejenigen, die anscheinend alles haben, haben das Gefühl, dass ihnen auf ungerechtfertigte Weise etwas weggenommen wird.
Unsere Gesellschaft besteht derzeit nur aus Gewinnern oder Verlierern. Sie sollte es nicht hinnehmen, dass sich auch nur ein Mensch als Verlierer fühlt. Da ist das System von seinen Grundsätzen abgewichen.
Es ist nicht sozial. Das Steuersystem belastet die Mittelschicht unverhältnismäßig. Die Schieflage im System ist nicht zu übersehen. Dies ist dramatisch, da die Mittelschicht nicht nur aus sozialem Denken
heraus Arbeitsplätze auch für Menschen ohne Ausbildung stellen kann. Dabei braucht sie die Hilfe, von gering qualifizierten Arbeitskräften, weil sonst am Ende des Tages keine Zeit mehr für das eigene Leben bleibt,
weder für den Einzelnen noch für die Familien, nicht für die Eltern oder gar die Pflege Familienangehöriger. Alle treibt zusätzlich die Sorge um die Zukunft der Kinder um, was viele Eltern dazu bringt, den Kindern
Wissen einzutrichtern, mit dem Ziel sie in der Mitte der Gesellschaft zu halten. Besser gestellt wird man in Deutschland durch die Rechtssicherheit, die wirtschaftlichen Stärken und die Fülle an
qualifizierten zuverlässigen Arbeitskräften. Ein Vergleich mit vielen anderen Ländern wäre hier so manches Mal gesund. Dennoch wollen auch Wohlhabende das Gefühl haben, dass es gerecht zugeht. Dass die Basis stimmt. Das Gefühl, dass unser System gerecht ist, fehlt in allen Schichten. Umverteilung für alle, denn Deutschland gehört nun mal keinem alleine. Da jedes System nur so stark ist wie
jedes einzelne Glied, muss ein neues Konzept für jeden tragbar sein. Es muss erstens vom Ansatz her gerecht sein, zweitens sich flexibel veränderten wirtschaftlichen und politischen Lagen anpassen, drittens ohne teure
Kontrollmaßnahmen funktionieren, viertens die bestehenden Besitzverhältnisse als Ausgangspunkt akzeptieren um so soziale Unruhen zu vermeiden und die Zustimmung aller zu erreichen.
Darauf trifft das Konzept zu, das ich im Folgenden erläutern werde: Da neue Gesetze keine echte Gerechtigkeit in ein undurchschaubares System aus Gesetzen und Richtlinien bringen können und außerdem die Art
der heutigen Steuererhebung ihren Ursprung im Feudalismus hatte, gilt es einen neuen Weg zu finden. Dieser muss durch eine freie Lösungsfindung und eine Präzisierung des Ergebnisses unter Zuhilfenahme der
bewährten und als gerecht anerkannten Mittel gekennzeichnet sein. Eine Neuregelung der bestehenden Verhältnisse wird unvermeidbar sein. 2. Nationales Deutschland ist ein
gesegnetes Land, relativ kleine zwischenjährige Klimaschwankungen, ausreichend Regen über das Jahr verteilt, fruchtbarer Boden, kaum gefährdet durch Naturkatastrophen.
Aufgrund unserer kulturellen Entwicklung haben wir eine Bevölkerung, die engagiert nach Kräften unsere Gemeinschaft fördert und schützt.
Verbindlichkeit, Gesetzestreue, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Qualität sind nicht umsonst die deutschen Aushängeschilder im In- und Ausland. Wir sind definitiv reich. Derzeit muss, wer aus
eigenen Kräften kurz- oder auch langfristig nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, dieses Unvermögen offen legen um Unterstützung zu erhalten. Das ist erniedrigend.
Die Lösung muss den Einzelnen absichern ohne dem Staat das Gefühl zu vermitteln, dass er ausgenutzt wird.
Dies trifft direkt den nächsten Punkt. Es ist zweifelhaft ob ein progressives oder ein linear ansteigendes Steuersystem relevant gerechter wäre.
Jeder sollte, soweit er kann, die gleiche Last tragen, anteilig. Gerechtigkeit ist auch eine Gefühlslage.
Staatshaushalt |
Steuereinnahmen: Einnahmen innerhalb eines Korridors von 30 bis 50% des Einzel- sowie des Volkseinkommens mit monatlicher Festlegung
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Grundeinkommen für Bundesbürger/ Bundesbürgerinnen im Korridor: von monatlich 600 bis 800 € |
Alle Sozial- und Bildungsleistungen |
Staatliche Ausgaben, auch Lenkungsförderungen |
Der Staatshaushalt sollte möglichst nur die Summe umfassen, die auch im Rahmen des betroffenen Zeitraumes erwirtschaftet wird.
Das Konzept kennt nur eine Steuerart, die auf Einnahmen. Alle anderen Steuern, sowohl die Mehrwert-, wie auch die Gewerbesteuer werden durch diese ersetzt. Steuern mit Lenkungsfunktion bleiben erhalten.
Mit Hilfe der Internet und Computertechnik lassen sich Ein- und Ausgaben schnell erfassen. So lassen sich wesentlich schneller eine Übersicht über den
Zustand der Finanzen und den tatsächlichen Bedarf/die tatsächlichen Ausgaben der Bundesrepublik gewinnen und anknüpfend daran die Abgabenhöhen auch schneller den Gegebenheiten anpassen, eventuell monatlich.
Mit Blick auf die Tatsache, dass wir gesetzlich für fast alle finanziellen Missstände der Gemeinschaft und des Einzelnen aufkommen müssen, ist es in unserem Sozialstaat
gewollt, dass Jeder für Jeden verantwortlich ist, und im Grunde genommen ist dies eine der größten Stärken unseres Staates! Konsequenter Weise müssen auch alle
Wirtschaftssubventionen, abgesehen von solchen mit zukunftsweisenden Lenkungsfunktionen, gestrichen werden. Tatsächlich bedeutet dies, dass
jeder Gewinn, egal ob aus Arbeit oder Umsatz und für jeden Euro Einnahme, egal in welcher Höhe, mit einem monatlich neu festgelegten einheitlichen Steuersatz von 30 bis 50 % auf den Euro belegt
wird. Der jeweilige Steuersatz soll sich am voraussichtlichen Bedarf des
Staatshaushaltes orientieren, und wird aller Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten Jahren, vielleicht Jahrzehnten, eher bei 50% als bei 30% liegen.
Auch Firmengewinne, Zinsgewinne und andere Einkommen aus Kapitalvermögen werden zum jeweils gültigen Satz versteuert.
Aus dieser sehr einfachen und grundgerechten Festlegung der Steuerlast resultieren zwei Notwendigkeiten:
Zum einen: der sozialen Komponente unseres Staates geschuldetes Grundeinkommen für jeden Bundesbürger ab Geburt zuzüglich einer umfangreichen gesundheitlichen
Grundversorgung (auf dem neuesten medizinischen Stand) und einer respektvollen Beerdigung mit akzeptablen Mindestniveau (eventuell eine Erdbestattung oder
Einäscherung mit Beerdigung zwar im Gemeinschaftsgrab jedoch mit eigener Namenstafel).
Dieses Grundeinkommen, Bürgergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen soll sich ebenso wie der Steuersatz flexibel, jedoch nachrangig zur
Steueranpassung, in einem Korridor von ca. 600 bis 800 Euro monatlich bewegen. Beispielrechnungen finden Sie weiter unten.
Selbstverständlich ist dieser Satz für Kinder einerseits zu hoch und andererseits zu niedrig. Um diese Diskrepanz auszugleichen soll ein genau
bestimmter, nach Lebensjahren variierender Anteil des Grundeinkommens eines Kindes (ca. 100 Euro monatl.:) für den Lebensstart (Ausbildung,
Berufsstart, Selbständigkeit, Auslandsjahre o. ä.) auf mündelsicheren und vor dem Zugriff der Eltern geschützten Konten angelegt werden. Sozusagen als Mitgift unserer Gesellschaft. Die
zweite Notwendigkeit ist ein Mindestlohn, der aufgrund fehlender Sozialanteile, vermutlich bei konkurrenzlos günstigen fünf Euro liegen kann.
Der Vorteil einer solchen Regelung für die Wirtschaft liegt, trotz der Streichung von Subventionen, auf der Hand:
Keine Lohnnebenkosten und niedrigere Löhne als in den Konkurrenzländern. Diese Lohnstruktur gepaart mit deutschem Know-how, Infrastruktur und Tugenden macht den Wirtschaftsstandort Deutschland international interessant
. Bezüglich der Versorgung von Kranken, ist weiterhin die bestmögliche Versorgung das Ziel. Nur für luxuriöse Extras, wie Einzelzimmer,
Chefarztbehandlung, und auch individuelle Schönheitsbehandlungen samt deren Folgekosten kann bzw. muss sich der Einzelne extra versichern.
Jeder Mensch darf arbeiten solange er will und kann. Ab einem bestimmten Alter und auch bei erhöhtem Hilfebedarf in jüngerem Alter, zum Beispiel im Krankheitsfall,
sollten wir den Gegebenheiten Rechnung tragen und das Grundeinkommen heraufsetzen.
Ein Zuschlag von 400 Euro monatlich als Alterszulage sowie dieselbe Summe als Unterstützung für Berufsunfähige und Menschen mit Handikap, zusätzlich zur medizinischen Versorgung, ist angebracht.
Berechnungsbeispiele für verschiedene Einkommensgruppen (Netto-Einkommen!): 1.) 2
Erwachsene (à 600 Euro), 3 Kinder (à 500 Euro (plus 100 Euro Rücklage)), ein Erwachsener ist vollzeitbeschäftigt zum Mindestlohn (160 Stunden mal 5 Euro) und ein Erwachsener arbeitet an zwei Tagen vormittags
zum Mindestlohn (40 Stunden mal 5 Euro): Monatliches Einkommen bei 50% Steuer: 3200,00 Euro zzgl. Kinderrücklage Monatliches Einkommen bei 30% Steuer: 3400,00 Euro zzgl. Kinderrücklage Monatliches
Einkommen bei 800 Euro Grundeinkommen und 50 % Steuer: 4.400 Euro zzgl. Kinderrücklage2.) Alleinerziehende/der mit 2 Kindern, arbeitslos:
Monatliches Mindesteinkommen 1600 Euro zzgl. Kinderrücklage (2x 100 Euro) Höchstes Monatseinkommen: 2200 Euro zzgl. Kinderrücklage (2x 100 Euro)
3.) Unternehmerpaar (2x 600 Euro Grundeinkommen), monatlicher Gewinn 30.000 Euro: Monatliches Einkommen bei 50% Steuer: 16.200 Euro Monatliches Einkommen bei 30% Steuer: 22.200 Euro
Monatliches Einkommen bei 800 Euro Grundeinkommen: 22.600 Euro 4.) 2 Normalverdiener, kinderlos (2x 2000 Euro Gehalt) Monatliches Einkommen bei 50% Steuer: 3200,00 Euro
Monatliches Einkommen bei 30% Steuer: 4000,00 Euro Monatliches Einkommen bei 800 Euro Grundeinkommen: 4.400,00 Euro 5.) Alleinstehender, Vollzeitstelle, Mindestlohn:
Monatliches Einkommen bei 50% Steuer: 1.000,00 Euro Monatliches Einkommen bei 30% Steuer: 1.160,00 Euro Monatliches Einkommen bei 800 Euro Grundeinkommen: 1.360,00 Euro 6.) Wer nicht
arbeitet erhält nur den aktuellen Grundeinkommenssatz und keine weiteren Förderungen, es sei denn er hat Anspruch auf den Alters- oder Berufsunfähigkeitszuschlag von 400,00 Euro zusätzlich. |
6.) Wer nicht arbeitet erhält nur den aktuellen Grundeinkommenssatz und keine weiteren Förderungen, es sei denn er hat Anspruch auf den Alters- oder Berufsunfähigkeitszuschlag von 400,00 Euro zusätzlich.
Pflegeeinrichtungen (Unterbringung, Kost und Pflege) sollten in einem ausreichenden Maß für einen monatlichen Betrag von ca. 800 Euro angeboten werden
. So bleibt etwas Taschengeld und die bzw. der Einzelne hat die Möglichkeit sein Leben soweit möglich selbst zu bestimmen.Der Bürgerservice
Für diese Pflegeeinrichtungen, für die Vermittlung von Arbeitsstellen, entgeltlichen und ehrenamtlichen, für allgemeine Dienste am Bürger, Bildungs-,
Freizeit- und Unterbringungsangebote für Kinder und Jugendliche soll es ein zentrales Bürgerbüro geben.
Dieses Büro bietet jedem Bürger regelmäßig ein kurzes Gespräch an leistet Hilfestellung und nimmt Anregungen entgegen. Auf diese Weise wird ein Behördenmarathon vermieden und durch die
Bindung an einen kompetenten und immer zuständigen Sachbearbeiter entsteht Vertrauen
in die zentrale staatliche Steuerung und daraus resultiert eine wesentliche Vereinfachung der Dienste am Bürger für alle Beteiligten. Selbstverständlich ist ein Wechsel des Ansprechpartners auf Wunsch jederzeit möglich.
Diese Sachbearbeiter müssen hoch qualifiziert und erfahren sein, es bietet sich an hier Lehrer ab einem Alter von 50 Jahren mit viel Lebenserfahrung und Routine im Umgang mit anderen einzusetzen.
Außerdem sollen die vorhandenen Infrastrukturen der einzelnen Gemeinden wieder belebt werden. Gemeindesäle sollen auch über Kapazitäten verfügen um
tagtäglich den Gemeindemitgliedern als Gemeinschaftsräume zur Verfügung zu stehen. Hier können sich alle treffen und bei entsprechender Planung sowohl in kleiner
Runde zusammen sitzen, ein Buch aus der Bibliothek lesen, Kinder können gemeinsam spielen und selbstverständlich können auch Filme, Sportereignisse oder
Vorführungen hier stattfinden. Offen, jederzeit für alle, damit für jeden der Weg in die Gesellschaft frei ist.
Langfristig wünschenswert ist die Vollfinanzierung des öffentlichen Personenverkehrs für Bundesbürger um die größtmögliche Freiheit des Einzelnen zu gewährleisten. Dies
soll einen erheblichen Anreiz zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel darstellen und den Straßenverkehr eindämmen und so zu mehr Sicherheit führen. Die Staatsverschuldungstilgung
Zweifelsohne muss in ein neues Konzept die Schuldentilgung der BRD mit einbezogen werden. Es soll die Möglichkeit geben mit einer direkten Zahlung auf ein vom
Bundeshaushalt getrenntes Konto Staatsschulden zu tilgen. Da die Sicherheitsleistung im Rahmen der Währungsstabilität sowieso auf dem deutschen Grund-, Produktions-
und Geldvermögen lastet, befreit sich insbesondere der vermögende Bevölkerungsteil auf diese Art selbst von jeder Form der Abwertung und wirkt nicht nur der Inflation
entgegen, sondern wertet die Währung aktiv auf. Durch die auf diese Art steigende Binnennachfrage werden die Kosten der Schuldentilgung in kürzester Zeit wieder zurückfließen.
Staatsschulden belasten ausschließlich Vermögen, im Durchschnitt ist jeder Bürger zwar mit weit über 20.000 Euro verschuldet, abgesichert wird diese Summe jedoch
von denen, die überhaupt etwas besitzen: insbesondere produzierendes Gewerbe, Grundeigentum etc. Um wenigstens die Zinszahlungen einzudämmen muss die
Staatsverschuldung an sich verringert werden. Wenn die Zinszahlungen eingedämmt sind, werden in erheblichem Umfang Gelder frei, die dem Finanzkreislauf, auch in
Form von Steuersenkungen, wieder zugeführt werden können, jedoch mit der Funktion Wohlstand zu mehren und nicht Zinsen zu tilgen.
Auf dieses Konto sollen alle Erbschaften die der Staat von seinen Bürgern erhält eingezahlt werden.
Wenn sich die Zinszahlungen reduzieren, reduziert sich damit auch der Staatshaushalt und unmittelbar in diesem Zusammenhang reduziert sich dann auch die Steuerlast des Einzelnen.
Es macht also Sinn, insbesondere für starke Steuerzahler, an einer zügigen Tilgung der Staatsschulden mitzuwirken.
Um mit der Kontoeinzahlung auch die entsprechende Anerkennung zu erhalten, werden jederzeit einsehbar die Einzahler im Rand der Zahlungshöhe in eine Liste
eingetragen. Jeder Bürger kann so schnell erkennen, wer sich in einem herausragenden Maß an der Schuldentilgung beteiligt.
Die gerechte Erbschaftssteuer?In Bezug auf Erbschaften lässt sich nach meinem Dafürhalten nicht wirklich gerecht entscheiden, ob dies jetzt als neues zu versteuerndes Einkommen anzusehen ist, oder
ob es sich in diesem Fall um bereits versteuertes Geld (Vermeidung von Doppelbesteuerung) handelt. Daher schlage ich als Kompromiss vor, dass Erbschaften und
Schenkungen außerhalb der Freibeträge immer mit 25 % zu verteuern sind. Die derzeit bestehenden Freibeträge halte ich für nachvollziehbar.
Wenn die Angelegenheiten der deutschen Bürger geregelt sind, muss eine Lösung all jene Menschen, die in unserem Land dauerhaft oder auch nur vorübergehend leben,
absichern. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft Klimaflüchtlinge vermehrt ihre neue Heimat in Deutschland suchen, hierauf müssen wir uns einstellen, denn es ist eine
selbstverständliche Aufgabe Hilfe zu leisten. Wünschenswert wäre es, wenn jeder, der in Deutschland leben will, unsere Kultur, unsere Sprache und unser soziales Leben
akzeptiert, hier auch ein Zuhause, seine Zukunft findet. Entsprechend sollen die Hilfestellungen des deutschen Staates darauf zielen in diesen Lebensbereichen
Hilfestellungen zu geben. Integration ergibt sich dann automatisch.
Um diese neuen Anforderungen an einem Punkt zu koordinieren bietet sich die Organisation einer eigenständigen Behörde für alle Ausländer an. Bei der Anmeldung beim
zuständigen Amt soll ab dem Zeitpunkt der Anmeldung für jeden Ausländer eine Art Bewährungsfrist (eventuell von 10 Jahren) beginnen. Nach dieser Zeit sollte ein
Ausländer auf seine Möglichkeit der Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft hingewiesen werden. Der Aufenthalt hierzulande, soll in sich, niemals illegal sein.
Die neue Ausländerbehörde ist zuständig für die Versorgung der Neuankömmlinge mit Unterkunft (Familien-/Frauen- und Männerhäuser für die ersten 2 Jahre und
anschießend in eigenen Wohnungen, jedoch selbstverständlich mit der Möglichkeit sich den Aufenthaltsort in Deutschland nach Belieben zu wählen.), Lebensmitteln
(Selbstkocher), Bildung und eventuell kleinen Geldmitteln für den privaten Bedarf.
Diese Geldmittel sollten derart gering sein, dass wirklich niemand ihretwegen den Weg nach Deutschland antritt. – Es gilt jedoch nicht unsere Gäste möglichst günstig
unterzubringen sondern bestmöglich im Sinne einer schnellen Integration und Selbständigkeit. In diesem Sinne dient auch die getrennte Unterbringung dem Schutz des
Einzelnen. Selbstverständlich sollen Paare und Familien nicht getrennt werden, aber in Anbetracht der vielen unterschiedlichen Religionen der Neuankömmlinge ist für
Einzelpersonen eine nach Geschlechtern getrennte Unterbringung unvermeidlich.
Bevorzugt müssen Neuankömmlinge natürlich folgende Dinge lernen: Hygiene in Deutschland, Kochen mit hiesigen Lebensmitteln, Deutsches Recht und die deutsche Sprache, sowie heimische Sitten und Bräuche.
Kinder sind direkt kindergarten- und schulpflichtig. Eventuell bietet sich eine erste Sprachschulung getrennt an.
Selbstverständlich können ausländische Arbeitnehmer, die in Deutschland arbeiten, auch eine eigene Wohnung beziehen und ihre Familie nachholen. Angehörige erhalten in
diesem Fall keine finanzielle Unterstützung und müssen Integrationskurse absolvieren. Die Kinder sind schul- und kindergartenpflichtig und eine Anmeldung in der
Ausländerbehörde nötig. Auch hier gilt die Bewährungsfrist von 10 Jahren vor einer Einbürgerung.
Als wichtigsten Auftrag der Ausländerbehörde sehe ich den Schutz der sich in Deutschland aufhaltenden Ausländer vor Ausbeutung jeder Art an. 3. Kinder im System, die Schule
Die Ressourcen Erziehung, Bildung und allgemeine Kinderansprüche müssen gerecht verteilt werden. Es ist schon ungerecht, dass nicht alle Kinder perfekte Eltern haben.
Doch die Verteilung der gesellschaftlichen Leistungen können wir wesentlich gerechter gestalten.
Es ist sicherlich legitim als Mutter und Hausfrau seine Erfüllung zu finden, doch bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren kurzsichtig. Kinder leben im Schnitt um die 18
Jahre bei ihren Eltern. Darauf sollte man sein Leben nicht ausrichten.
Entsprechend müssen Eltern, insbesondere Mütter die Möglichkeit haben zu arbeiten, ohne schlechtes Gewissen und mit der Sicherheit, dass ihr Kind/ihre Kinder bestmöglich umsorgt und ausgebildet wird/werden.
Der erste Schritt hierzu ist, zu akzeptieren, dass wir als Bevölkerung für jedes einzelne Kind die volle Verantwortung tragen. Jedes Versagen ist auch das Versagen des
Einzelnen. Der nächste Schritt ist anzuerkennen, dass Kinder bis zum Alter von 18 Jahren, manche noch länger, uns als Richtunggebende brauchen.
Daraus schließt sich die Folgerung, dass die Schulpflicht für alle Kinder bis zum Erwachsenenalter bestehen muss. Und diese Zeit gilt es zu nutzen. Eine Kindergartenpflicht ist unumgänglich
. Jedes Kind ab dem Alter von zwei Jahren muss mindestens vier Stunden an fünf Tagen in der Woche in den Kindergarten gehen. Doch schon ab dem Alter von 12 Monaten muss ein Kindergartenplatz garantiert werden.
Die maximale Gruppenstärke im Kindergarten sollte bis zum Alter von drei Jahren sechs Kinder nicht überschreiten und von drei bis sechs Jahren bei maximal zwölf Kindern bei zwei Erziehern liegen.
Alle Kinder ab dem Alter von sechs Jahren bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres sind schulpflichtig. Lehre und Ausbildung bleiben niemanden mehr
aufgrund von weniger Begabung oder Geld vorenthalten. Durch das Bürgergeld ist die Teilnahme für jedes Kind finanziert.
Das Schulsystem erhält für den Grundschulbereich mehr Kapazitäten in jedem Bereich, auch nach moderneren anerkannten pädagogischen Konzepten, wie beispielsweise der Montessori-Pädagogik.
Die Schule soll auf das Leben allgemein und das Berufsleben im Besonderen vorbereiten. Die Anforderungen in dieser Hinsicht haben sich in den letzten Jahrzehnten stetig
verändert. Dies muss in den angebotenen Ausbildungsfächern und ihrer Gewichtung Auswirkung haben. Grundfähigkeiten müssen wieder mehr trainiert werden.
Um den unterschiedlichen Anforderungen der Arbeitswelt besser gerecht zu werden, müssen die Schulen zu ihren Grundaussagen zurückfinden. Die Wirtschaft braucht
gleichermaßen handwerklich geschickte Arbeiter, Landwirte und Gartenbauer, Menschen für Pflegeberufe, Bürokräfte und Zahlenmenschen, Erzieher sowie wissensdurstige Forscher, Ingenieure und Künstler.
Während das jahrgangsübergreifende Lernen für die Klassen 1 bis 3 und 4 bis 6 schon in vielen Grundschulen praktiziert wird, kann das Kurssystem ab Klasse 7
eingeführt werden. Die Grundlagen sollte ein Kind bei Eintritt in das Kurssystem beherrschen, eine umfangreiche Prüfung in den Fächern Mathe, Deutsch und zwei
weiteren Fächern nach Wahl sollten am Ende der Grundschulzeit stehen. Rein theoretisch ist es mit diesem Können möglich, selbständig jedes weitere Wissen zu erarbeiten.
Die weiterführende Schule ab 7. Klasse wird auf 3 Schulzweige aufgeteilt unter denen ein flexibles Wechseln, entsprechend dem Wissensstand, möglich ist. Der erste
Schulzweig bereitet umfassen im Hinblick auf handwerkliche, pflegerische, landwirtschaftliche und andere körperliche Tätigkeiten vor, der zweite Schulzweig soll mit dem
Schwerpunkt der sitzenden und kaufmännischen Tätigkeiten in Büro und Handel ausbilden. Und der dritte Schulzweig soll auf das Studium vorbereiten. Alle diese Schulen gehören unter ein Dach.
Grundsätzlich sollten alle Schulen schnellstmöglich zu verbindlichen Ganztagsschulen erweitert werden. Dies hat verschiedene Vorteile:
- Kinder von aushäusig berufstätigen Eltern sind genauso lange in der Schule, wie die Kinder, deren Eltern zuhause sind.
- Es besteht vermehrt die Möglichkeit, dass Kinder gemeinsam nach Hause gehen oder fahren. Dies erhöht erheblich die Sicherheit oder zumindest das Gefühl von
Sicherheit und gibt den Kindern die Möglichkeit schneller selbständig zu werden, was wiederum einhergeht mit einem gestiegenen Selbstbewusstsein, welches automatisch
wiederum zu einer größeren Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen führt und insgesamt besser auf das Leben vorbereitet, als herumchauffiert zu werden. - Stärkung der Verantwortung für andere. -
Sport und weitere Hobbys finden fast vollständig in der Schule statt. - Alle Kinder erhalten regelmäßige Mahlzeiten, auch jene von Eltern, die dies sonst nicht schaffen.
- Schulkleidung trennt nicht mehr arm und reich.
- Schule bleibt in der Schule, Probleme belasten Familien nicht zusätzlich und die Kinder haben nachmittags die sichere Möglichkeit ihren eigenen Interessen nachzugehen, zu spielen und Freunde zu treffen.
Folgende grundsätzliche Änderungen für den Schulalltag ab Klasse 7 erscheinen sinnvoll: Eine Klassen- bzw. Kursgröße um die 25 Schüler, möglichst gleichmäßig auf beide Geschlechter verteilt.
- Ein flexibler Schulbeginn zwischen 7 und 9 Uhr und ein flexibles Ende von 15 bis 17 Uhr. Die sich daraus ergebenden Übergangszeiten sollen verpflichtend für die
Ausübung von einer täglichen Sporteinheit genutzt werden, und morgens für die Einnahme eines Frühstücks. Die Kernunterrichtszeit liegt zwischen 9 und 13 Uhr und umfasst täglich 4 unterschiedliche Fächer. Der Ablauf der Unterrichtsstunden: Ein Multiple Choice Test mit maximal fünf Fragen zum Verständnis der letzten Stunde um den Lernstand der Schüler zu ermitteln und eventuell Inhalte im Kontext
wiederholen oder auch üben zu können. Während des Erarbeitens von neuem Lernstoff protokolliert nur ein Schüler den Stundenverlauf und die Lerninhalte und fasst die Stunde am Ende vor der Klasse
zusammen, jeder Schüler erhält dieses schriftliche Protokoll. Auf diese Weise können sich alle Schüler aktiv im Unterricht beteiligen und der Einzelne lernt beim
Protokollieren auch, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und niederzuschreiben. Mindestens die letzten fünf Minuten der Stunde sollten Verständnisfragen vorbehalten sein.
Jeder Schüler erhält nach jeder einzelnen Woche eine Benotung durch den Lehrer, die im Computer eingetragen wird und dem Schüler bzw. seinen Eltern jederzeit zugänglich ist.
Um 13 Uhr gibt es ein warmes Mittagessen und etwas Ruhe bzw. Spielzeit.
Zwischen 14 und 15 Uhr ist von Lehrern betreute Lern- (Wiederholungs-) und Hausaufgabenzeit. Verbindliche Hausaufgaben soll es nur in Schlüsselfächern und
überschaubar in Mathe, Deutsch und Fremdsprachen geben. Schüler, die ihren Tagessport morgens getrieben haben, könnten anschließend nach Hause gehen.
Der Nachmittag sollte für ausstehende Sporteinheiten und außerdem zum Üben von Musikinstrumenten zur Verfügung stehen.
Lehrer erhalten den neuesten Stand der Lehrstoffe im Internet und aus der Literatur und bauen diesen in ihren Unterrichtsstoff mit ein. Die eigentliche Befähigung eines
Lehrers ist es schließlich zu unterrichern, Wissen auf dem neuesten Stand zu vermitteln. Die Ausstattung der Schulen mit Lehrern muss entweder durch regelmäßige
Überkapazitäten der einzelnen Schulen oder einen lokalen Lehrerpool mit Springern gewährleistet sein. Solch einem Lehrerpool sollen alle Lehrer während ihrer Dienstzeit für drei bis fünf Jahre angehören.
Jeder Schüler erhält eine persönliche Chipkarte. Diese Karte erfüllt verschiedene Funktionen. Mit ihr ist es Schülern zum Beispiel möglich in der Schule bargeldlos zu bezahlen.
Um den Schülern und Eltern einerseits die Gelegenheit zu geben, jederzeit den Stand in den einzelnen Fächern zu erfragen und somit einen Überblick über die schulischen
Leistungen und Bewertungsstile von Lehrern zu haben, soll diese Chipkarte auch die Abfrage der persönlichen Daten möglich machen und andererseits sollen mit Hilfe der
Chipkarte morgens und abends die Anwesenheitszeiten festgehalten werden, da ein zwischenzeitliches Verlassen der Schule nicht vorgesehen sein sollte und schließlich die
BRD hier in der Verantwortung für die Unversehrtheit jeden einzelnen Schülers ist.
Der Samstag beginnt um neun Uhr. Dieser Tag ist ausschließlich für die Ausübung von Hobbys gedacht. Musizieren, Schauspielern, bildnerisches Arbeiten und auch
Sportangebote soll es hier in großer Vielfalt geben. Hiermit werden die Eltern von den Kosten der Hobbys entlastet und sie erhalten einen Freiraum für sich zurück, der
hoffentlich hilft so manche Elternbeziehung zu retten. Die Mahlzeiten in der Schule sollen, unter Anleitung, von den Schülern selbst zubereitet werden.
Außerdem müssen altersgerecht Fähigkeiten wie Kindererziehung, Krankenpflege, Haushaltsführung, der Umgang mit Werkzeug, Ordnung halten und weitere Fächer gelehrt werden und zwar von Anfang an in jeder Schulform.
Das Verständnis von Demokratie und einer solidarischen Gesellschaft, sowie Diskussionsführung und Vortrag müssen erlernt werden, für diese Fächer bietet sich auch die
Behandlung in festen Klassenverbänden an, welche aufgrund dieser konkurrenzfreien Unterrichtseinheiten auch die sozialen Kontakte und Fertigkeiten stärken.
Grundsätzlich müssen die Lehrinhalte fächerübergreifend und themenbezogen in zeitlichem Zusammenhang gelehrt werden. Das wird es ermöglichen,
wesentlich mehr Stoff in kürzerer Zeit zu lehren, da die Bezüge einfacher herzustellen sind. Die öffentlich rechtlichen Fernsehsender können hier thematisch und zeitlich pointiert unterstützen.
Es ist sehr bedauerlich, dass ein so flexibles Medium wie das Fernsehen nicht sinnvoll genutzt wird. Der Wechsel zwischen den Schulzweigen/Kursen soll jedes Halbjahr per Zugangsprüfung möglich sein
. Zentrale Prüfungen sind unabdingbar, um den Schülern ihren Wissenstand zu vermitteln.
Der Schulzweig mit dem Schwerpunkt der Studiumsvorbereitung wird ab einer bestimmten Altersstufe auf zwei inhaltliche Schwerpunkte hinauslaufen: den kulturell-humanistischen und den technisch-medizinischen
. Mindestens in den beiden direkt berufvorbereitenden Schulzweigen ist es ab einer bestimmten Klassenstufe wichtig die Schüler mit Hilfe von zum
Beispiel Betriebspraktika oder als Helfer in Familien ins Berufsleben einzubinden. Diese Praktika sollen an drei Wochentagen stattfinden, jeweils mindestens
sechs Monate bzw. ein Schulhalbjahr dauern und einen Einblick in möglichst viele verschiedene Betriebe und Familien geben, sowie den Schüler/die Schülerin an das
Arbeitsleben an sich gewöhnen. Praktika bieten sich in folgenden Bereichen an: Pflege, Familie, Handwerk, Landwirtschaft und Industrie sowie Büro und Handel.
Jeder Schüler sollte vor allen Dingen in Grundrechenarten wie Prozentrechnen, Bruchrechnen und Dreisatz sicher sein und außerdem die deutsche Sprache und eventuell noch eine Fremdsprache beherrschen.
Schulabgänger sollten die verschiedenen Geldanlage- und Vorsorgemöglichkeiten verstehen können.
Selbstverständlich sollte es weiterhin die Möglichkeit geben, eine Ausbildung bereits im Alter von 15 Jahren zu beginnen, 3 Tage im Betrieb und 2 Tage in der Schule.
Diese Möglichkeit muss schon deshalb bestehen bleiben, da viele Familienbetriebe ihren Nachwuchs im Betrieb brauchen.
Der Vorteil dieser Änderungen liegt auf der Hand. Junge Menschen müssen nicht ohne konkrete Kenntnisse entscheiden welchen Beruf sie ergreifen wollen, sondern
können zuerst Erfahrungen sammeln bezüglich ihrer eigenen tatsächlichen Fähigkeiten und des spezifischen Arbeitsalltages. Selbständigkeit wird ebenso geschult, wie auch
die Einsicht, dass in der Schule Erlerntes später auch Verwendung findet. Außerdem hält dieses System die Jugendlichen von der Straße und drückt ihnen nicht vorzeitig den Stempel der Arbeitslosigkeit auf.
Besonders hervorzuheben ist die Chance für Betriebe, auf diesem Wege zuverlässige und passende Mitarbeiter zu finden. Auch die Praktika in Familien kumulieren Vorteile für alle Beteiligten.
Für Familien ist besonders im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes/von Kindern eine regelmäßige Unterstützung wichtig. Wenn weniger Stress in den Familien
herrscht, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die ersten anstrengenden Jahre mit kleinen Kindern gut überstanden werden. Der Schüler hat den Vorteil, dass er Routine
in der Führung eines Haushaltes bekommt, erfährt welche Arbeiten tatsächlich anfallen und wie man mit Kindern umgeht.
Da jeder Mensch grundsätzlich einen beträchtlichen Teil seines Lebens damit verbringt seinen Lebensunterhalt zu verdienen, ist es wünschenswert, dass diese Arbeit genau das ist, was er will. Die Geschlechterrolle
In Bezug auf die Gleichberechtigung sind wir auch nach mehr als einem Jahrhundert nur auf dem richtigen Weg. Das Ziel ist erst erreicht, wenn Männer und Frauen in
gleichen Maß mit dem gleichen Einsatz gemeinsame Ziele anstreben. Es kann nur eine 50/50 Regelung in allen Bereichen unseres Lebens angestrebt werden.
Die Betrachtung dieses Punktes scheint mir besonders wichtig in Bezug auf den demographischen Wandel. Wenn Deutschland Familien wünscht, dann müssen Paare grundsätzlich besser auf einander vorbereitet werden. Dies sollte wie viele andere Punkte auch eine Aufgabe der schulischen Bildung sein. Das Studium- Bildung ist ein wesentliches Gut und für unseren Wohlstand ursächlich. Entsprechend muss
das erste Studium (vor dem Rentenalter!) vom Staat getragen werden. (Auch ein Studienwechsel bis spätestens nach der Abschlussprüfung des Grundstudiums soll jedem kostenneutral möglich sein!)
Sollte ein Studienfach dennoch später gewechselt werden, werden vom späteren Einkommen Gelder in Form einer erhöhten Steuer abgezogen. Die Gesamt-Steuer soll jedoch 50% nicht übersteigen.
Notwendigerweise muss für jedes Fach eine Höchststudiendauer festgelegt werden.
Studiengebühren von kostendeckender Höhe fallen für jedes weitere Studium an. Ein Studium ist die Vorbereitung auf das Berufsleben, daher ist es unangebracht, dass
zum Beispiel Menschen im Ruhestand wichtige Ausbildungsplätze blockieren. Gegen vollständige Studiengebühren sollen ihnen selbstverständlich die Universitäten
innerhalb der vorhandenen Kapazitäten möglich sein; zumal die Menschen älter werden. 4. Föderalismus
Als Folge der zentralen Veränderungen im Bildungsbereich wird es auch Änderungen im föderalistischen System geben müssen. Folgende Lösung für den finanziellen
Bedarf der einzelnen Bundesstaaten erscheint praktikabel und ansatzweise gerecht: Als Ausgangspunkt werden die höchsten und die niedrigsten durchschnittlichen
Pro-Kopf-Einkommen der letzten zehn Jahre für die Haushalte der einzelnen Bundesländer errechnet. Diese Werte gelten gestaffelt nach der aktuellen Produktivität als
Grundlage für die kommenden Einkommen der einzelnen Bundesländer und werden jährlich angepasst. Im Zuge der Neuregelung des Schulsystems scheint es
sinnvoll, diese erhöhten Ausgaben aus der Verantwortung der einzelnen Bundesländer zu nehmen und zentral zu gestalten. Dies scheint auch aus der
Hinsicht sinnvoll, da zur Auffüllung des Lehrerkontingents Beamte und Angestellte aus den verschiedensten Bereichen deutschlandweit herangezogen und neu ausgebildet werden müssen.
In der Konsequenz dieser Neuordnung sind die einzelnen Länder weniger konjunkturabhängig, können jedoch ihre Finanzen durch wirtschaftlich vernünftiges Handeln und
der Steigerung der Attraktivität ihres Bundeslandes positiv beeinflussen,
Der Verlust der Bildungshoheit ist gewiss ein Verlust an Kompetenz. Bei der angestrebten Vereinheitlichung der Bildungsziele jedoch zuforderst unter dem Gesichtspunkt der finanziellen Erleichterung zu betrachten.
Durch- schnittlicher Bundesland-
Haushalt pro Einwohner |
Bundesland 1 |
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Bundesland 1 |
Neuer Bundeshaushalt pro Einwohner aus Einkommensteuer g
gekoppelt an reale aktuelle Steuereinnahmen des jeweiligen Bundeslandes in Rang zu den anderen Bundesländern mit jährlicher Steigerung
entsprechend der Inflationsrate oder ähnlichem. |
Bundesland 2 |
Bundesland 2 |
Bundesland 3 |
Bundesland 3 |
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Bundesland 16 |
Bundesland 16 |
Im Zuge der neuen Verteilungsordnung kann die Gewerbesteuer, über deren Richtigkeit in den letzten Jahren erhebliche Bedenken bestanden,
grundsätzlich abgeschafft werden.Unbedingt
in Länderhand muss die zentrale Arbeitsvermittlung sein. Nur so kann auf örtliche Bedürfnisse zeitnah reagiert werden.
Eine vernünftige Arbeitsvermittlung vermittelt umfassend alles von der Berufung zum Professor über den Helfer im Handel bis zum ehrenamtlichen Einsatz in der
Suppenküche. Derzeit ist die Verteilung auf unzählige Vermittlungsportale unüberschaubar und unpersönlich. Da ist wesentlich mehr Service am Bürger möglich und nötig. Suchtprävention!! Drogenpolitik Die Drogenpolitik des Verbotes der letzten 50 Jahre ist als gescheitert anzusehen.
Drogen als berauschende bzw. bewusstseinsverändernde chemische Substanz sind vor allen Dingen deshalb problematisch, weil in den meisten Fällen mit ihrem Konsum eine Sucht verbunden ist.
Eine Sucht ist eine Krankheit. Das Wesen der Sucht ist, dass sie für die betroffenen Menschen eine Konstante ist, ein enger Vertrauter, den man nicht verlieren möchte.
Dies macht die Bekämpfung einer Sucht so schwierig. Der Süchtige möchte sie nicht loswerden, weil ihm sonst etwas fehlt, und in vielen Fällen gibt es einen bedeutenden Grund für diese Schwäche.
Der Vorschlag: Bier, Sekt und Wein bleiben als leicht alkoholische Getränke und auf Grund der kulturellen Akzeptanz zunächst einmal von neuen Regelungen unberührt.
Getränke, die über 15% Vol.-Alkohol enthalten, werden mit einer steuernden Sonderabgabe belegt. Auch kleinste Mengen sollten nicht unter 10 Euro kosten. Diese Sonderregelung sollte den Einstieg erschweren.
Alkoholiker jedoch, die in Therapie sind sollten den Zuschlag erstattet bekommen. Das ist zwar viel Bürokratie, aber die Folgekosten im Gesundheitswesen wären wesentlich höher.
Zigaretten bleiben weiterhin mit einer lenkenden Steuer belegt. In der Apotheke werden folgende Rauschmittel frei verkauft: Marihuana und weitere leichtere Rauschmittel.
Käufer dieser Drogen werden jedoch in einer Datenbank zentral gespeichert. Kokain, Heroin etc. werden auf Privat-Rezept in der Apotheke an Süchtige abgegeben. Vorteile
- Beschaffungskriminalität nimmt ab, - Keine Kriminalisierung der Süchtigen, - Kein lohnenswertes Geschäft mehr für Dealer und Schmuggler,
- Keine Mitverantwortlichkeitmehr für Drogenkriege und ihre Toten, wie beispielsweise in Mittelamerika, Afghanistan, Pakistan usw.
- Vermeidung von verschmutzten Substanzen und damit zusammenhängend von unnötigen Todes- und Krankheitsfällen, - Schutz der Kinder (eigentlich überall)
- Verdrängung der Rauschmittel in die Krankheitszone, denn wer will schon krank sein…? Nachteile - Eventuell kurzfristige Zunahme beim Konsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
- Zunahme der Bürokratie in diesem Bereich. Durch diese Maßnahmen werden, abgesehen von dem langfristig zu erwartenden Sinken der Anzahl der Süchtigen, der gestiegenen Sicherheit im Bereich der
Beschaffungskriminalität, der geringeren Zahl derjenigen, die auf Grund von Drogendelikten verhaftet und rechtlich verfolgt werden, insbesondere in der allgemeinen
Lebensqualität und auch in Bezug auf die Kosten die Drogensüchtige verursachen, erhebliche Verbesserungen zu erreichen sein. 5. Internationales
In unserer globalisierten Welt sind auch die Beziehungen zum Ausland bei einer Reorganisation des gesellschaftlichen Systems neu zu bedenken.
Angesichts unserer regen Bündnistätigkeit ist es notwendig zu betonen, in Form von Tat und Wort, das Deutschland keinerlei Interesse an kriegerischen Handlungen oder
anderen Machtambitionen hat. Gut war schon einmal der Impuls die Bundeswehr zu verkleinern und den Wehrdienst auszusetzen.
Wir können uns schließlich bewusst sein, dass wir, auf Grund unseres enormen Exportes, sowieso wirtschaftlich sehr erfolgreiche Imperialisten sind. Diese Einsicht muss
genügen, um unser Handelsverhalten und unsere Bemühungen in der Entwicklungshilfe neu auszurichten.
Die Zukunft können wir in alle Länder tragen indem wir korrekte Preise für korrekte Waren und Leistungen bezahlen. So werden viele dieser derzeit verarmten Länder aus eigener Kraft ihre Probleme lösen können
. Deutschland sollte nur bei Naturkatastrophen Hilfen zur Ernährung beisteuern und als weitere
regelmäßige Hilfe, lediglich Unterstützung im Bereich der Bildung und Medizin stellen, und zwar in Form von Menschen und Know-how und nicht in Form von Bargeld.
Nur über den langen Weg der Bildung kann es ein Land zu nachhaltigem Wohlstand bringen. Wobei es noch einen Konsens in Bezug auf die Bedeutung von Wohlstand zu finden gilt.
Selbstverständlich gibt es auch Länder die keine Möglichkeit haben, innerhalb ihrer eigenen Ressourcen ihre Bevölkerung zu ernähren. Hier gilt es Alternativen für einen
gleichberechtigten Umgang zu schaffen und auf Wunsch diese Staaten bei der Entwicklung von Perspektiven zu unterstützen.
Insbesondere unser Engagement im Ausland müssen wir noch einmal kritisch hinterfragen. Alle unsere Überzeugungen, unsere demokratische Gesellschaftsordnung, unser
Rechtssystem, der Weg zur Gleichberechtigung, auf dem wir uns befinden, unser Sicherheitssystem usw., nichts von alledem haben wir geschenkt bekommen. Alles wurde
unter Opfern errungen. Dies ist eine Erkenntnis, die uns klar vor Augen führen sollte, dass wesentliche Veränderungen einhergehen mit Dissonanzen, mit Krieg und
Revolution, und dass nur die Errungenschaften unter Schmerzen und Entbehrungen im kollektiven Gedächtnis erhalten bleiben und den Veränderungen ihren Wert geben.
Eine Einmischung jeder Art in die gesellschaftlichen Gepflogenheiten anderer Länder ist nicht fruchtbringend, da daraus resultierende Veränderungen nicht aus der jeweiligen Gesellschaft heraus entsprungen sind. Es ist sehr zweifelhaft, ob die hervortretende Teilnahme an Gremien oder Vereinigungen wie der UN und der Nato, oder auch anderen Bündnissen, zweckdienlich ist. Es
handelt sich in jedem Fall um einen Ausdruck von Macht und es ist grundsätzlich ein Fehler, anderen das Gefühl zu geben unterlegen oder gar ohnmächtig zu sein
. Wir sollten alles daransetzen uns vorbildlich entsprechend unserer Gesellschaftsphilosophie zu verhalten und auf Nachahmung durch Erkenntnis des richtigen Weges zu erhoffen.
Ohne Zweifel kann dieses Konzept nur umgesetzt werden, wenn Deutschland Teil eines geeinten Europas und des Euroraumes bleibt. Nur so kann bei einer solch massiven Systemumstellung der Geldwert erhalten bleiben.
Armee? Bundeswehr? Mit Berücksichtigung der Aussetzung der Wehrpflicht, muss die Funktion der Bundeswehr überprüft werden.
Wozu brauchen wir eine Bundeswehr, wenn sie nicht einmal hilft in fremden Ländern Ordnung wieder herzustellen? Natürlich müssen wir für den unwahrscheinlichen
Notfall gerüstet sein. Dies bedeutet, dass wir tatsächlich über die bestmögliche Verteidigungstechnik verfügen, sowohl in personellem Know-how, als auch in technischer,
maschineller Hinsicht. Außerdem wäre es vorteilhaft, wenn im Notfall, dieser scheint eher in Form einer Naturkatastrophe wahrscheinlich, jeder Bürger Deutschlands
schnell einen Platz findet, an dem er so gut wie möglich helfen kann.
Um hier vorzubauen sollen Schülern ab ca. 15 Jahren in den Ferien die Möglichkeit haben in Zeltlagern eine Art Abenteuerurlaub zu erleben, organisiert von der
Bundeswehr mit hierarchischen Ebenen, echten Aufgaben wie im Ernstfall und disziplinarisch geordnet. Einerseits bekommt auf diese Weise jeder Bürger so früh wie
möglich einen Einblick in seine Möglichkeiten bei Katastrophen zu helfen, andererseits kann die Bundeswehr auf diese Weise für sich werben und das beste Personal
gezielt auf sich aufmerksam machen. Eine deutsche Armee sollte hoch spezialisiert auf ihre Aufgaben vorbereitet sein, sonst ist sie keine Investitionen wert.
Über das Versenden von Soldaten ins Ausland sollten für jeden Einzelfall die Bürger entscheiden. Es ist unzumutbar Politiker über Leben und Tod unserer Soldaten entscheiden zu lassen! Grundsätzliches und Grundlegendes
Um die Judikative personell und damit kostenwirksam zu verringern, ist es nötig das BGB und andere gesetzliche Richtlinien dem heutigen Rechtsempfinden als
Gesamtwerk anzupassen. Es ist davon auszugehen, dass die einzelnen Texte von juristischen, unabhängigen Fachleuten neu geschrieben werden, in der heutigen Sprache,
angepasst an die heutigen Lebensgegebenheiten. Da die Rechtsprechung durch diese Maßnahme vereinfacht werden kann und mehr Rechtssicherheit zu schaffen ist, ist
vorstellbar, dass diese Maßnahme annähernd kostenneutral zu bewältigen ist.
Im Zuge der Systemänderungen wird sich auch die Anzahl der anfallenden politischen Aufgaben für die Legislative verringern. Dies ermöglicht eine Reduzierung der
Abgeordnetensitze der einzelnen Parlamente und wird in der Folge die Ausgaben für Politik senken. Chancen und Risiken
Die besonderen Risiken dieses Konzeptes liegen in denen, für die dieses Konzept eine Alternative zu den derzeitigen Sozial- und Steuersystemen bildet.
Dieses Konzept verlangt viel von jedem Einzelnen, persönlichen Einsatz, nicht nur für sich selbst und die eigene Familie, sondern auch Engagement für die, die nichts
haben. Es verlangt Ehrlichkeit insbesondere im Bereich der Steuerpolitik und dass zum Wohle aller, der Einzelne zurücksteckt. Sonst sind zu viele Kontrollmechanismen nötig, die das ganze System unnötig verteuern
und auch in die Freiheit des Einzelnen eingreifen würden. Ein ganz und gar nicht gewünschter
Effekt. Nur wenn jeder seine Steuerzahlung als allgemeines Wohl begreift, von dem er letztlich am meisten profitiert, dann wird sich die Last aller auch auf alle Schultern
verteilen. Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt.
Die Kontrolle muss der Einzelne, die Einzelne übernehmen indem er weder Geld annimmt noch abgibt ohne ein schriftliches Gegenstück zu erhalten. Diese Zettelwirtschaft
ist das effizienteste und kostengünstigste Kontrollmittel für die Steuer.
Insgesamt ist es dringend notwendig, dass ein Umdenken in der Bedeutung von Geld und Reichtum vollzogen wird. Der verpflichtende Teil ist der wesentliche. Geld ist ein
Zahlungsmittel und als Bewertungsmaßstab nicht tauglich. Man sieht ihm nicht an woher es kommt, ob geerbt, ehrlich oder unehrlich erarbeitet, oder gar gestohlen, ob eventuell Blut daran hängt, all dies bleibt im Dunkeln.
Steuerzahlungen und Wohltätigkeit gepaart mit persönlichem Engagement sind die Säulen eines sozialen Staates mit Zukunft. Wer unter diesen Bedingungen reich wird,
dem wird auch die ehrliche Anerkennung seiner Leistung nicht verweigert werden. Diese Erkenntnis zu vermitteln, wird die wesentliche Aufgabe zum Gelingen des Umbaues dieses Staates sein.
Dieser Umbau selbst wird in einzelnen Schritten mit entsprechenden Übergangsphasen geplant werden müssen. Ohne Eile und mit dem Blick immer in Richtung von mehr Gerechtigkeit.
Doch konsequent. Die zunehmenden sozialen Unruhen zeigen sehr deutlich, dass eine Gesellschaft nur bestehen kann, wenn sie jeden Einzelnen gerecht wird.
Egal, wie wir diesen Staat gestalten, immer stellt sich die Frage der Prioritäten. Meine sind klar: Was ist das Glitzern von tausend Goldmünzen gegen das Strahlen eines Lächelns. |